• Bianca - Mahril

Mahril: Der Silberstreif am Horizont kackt ab.

Das Gold liegt in der Erde.

Er-Wachsen macht sexy.


Die alte Struktur des „Hoffens auf …“ wird zusehends aufgelöst. Sie hatte ihre wichtige Zeit für uns und war oft der Grashalm, an den wir uns in scheinbar ausweglosen Situationen geklammert haben. Sie war Trost, Kraftspender und der Motor, nicht aufzugeben.


Rückblickend kann ich für mich sagen, dass ich diesem „Prinzip Hoffnung“ dankbar bin.

Zu damaligen Zeiten konnte ich eben die Dinge nur so gut händeln, wie es gerade ging. Und da war das Hoffen eine gute Möglichkeit.


Mehr und mehr stelle ich bei mir fest, dass die Wörter/Redewendungen „Hoffentlich“ und „Ich hoffe, dass …“ verschwindend gering in meinem Sprachgebrauch sind - sowohl für mich als auch mit Bezug auf meine Mitmenschen.


Ein Wandel findet statt. Dadurch, dass wir immer mehr Verantwortung auf allen Ebenen für uns selbst übernehmen, bedienen wir uns immer weniger dieses Prinzips.

Es hat - in aller Dankbarkeit dafür - ausgedient.


Unser inneres Er-Wachen und Er-Wachsen stärken unsere Selbst-Fürsorge und machen uns autark. Und das wiederum führt uns wieder mehr zu unserem authentischen Sein.